Philosophische Praxis

„Zwei Dinge erfüllen das Gemüt mit immer neuer und zunehmender Bewunderung und Ehrfurcht, je öfter und anhaltender sich das Nachdenken damit beschäftigt: Der bestirnte Himmel über mir, und das moralische Gesetz in mir.“

Immanuel Kant

Die Philosophische Praxis ist eine Einladung zum gemeinsamen Nachdenken. Die Sache, um die es in der Philosophischen Praxis geht, ist das, was auf einmal ins Gewahrsein kommt, wenn wir nicht nur einfach dahinleben, sondern aufmerken und staunend eigens gewahren, dass es „etwas“ gibt und dass wir „da“ sind: unser Leben als dieses ganze Feld, das zwischen dem Sein überhaupt und dieser Verkörperung, in der wir uns jeweils vorfinden, aufgespannt ist

„Die Ewigkeit ist ein Kind, das spielt an den Ufern der Zeit.“

Heraklit

Jedes philosophische Nachdenken bewegt sich dabei unweigerlich im Medium der Sprache in der reichen Tradition der Philosophie. Mithilfe der in dieser Tradition angereicherten Begriffe fragen wir in der Philosophischen Praxis danach, was dieses Spannungsfeld ausmacht: dieses Feld zwischen dem „Allgemeinen“ und dem „Besonderen“ , zwischen „Geist“ und „Körper“, und wie diese Gegenbegriffe alle lauten, mit denen wir uns über dieses Spannungsfeld, in dem sich unser aller Leben abspielt, sprachlich zu verständigen suchen. Das philosophische Nachdenken fragt danach, was dieses Leben, das sich in diesem Spannungsfeld abspielt, was also Menschsein als solches ausmacht – eine Frage, die in Zeiten, in denen die künstliche Intelligenz uns den Rang abzulaufen droht, zunehmende Brisanz gewinnt und die Philosophie vielleicht aktueller denn je macht. Und da wir dieses menschliche Leben nicht einfach nur leben, sondern voll verantwortlich selbst zu übernehmen haben und bewusst selbst zu gestalten, mitzuschaffen haben, fragt das philosophische Nachdenken zugleich danach, was es bedeutet, das Leben so zu leben, dass es dem entspricht, was Menschsein wahrhaft ausmacht. Da es aber nicht im Allgemeinen sich verliert, sondern auf das Besondere zielt, fragt die Philosophische Praxis ebenso danach, wie konkret sich ein solches wahrhaft menschliches Leben jeweils beispielhaft entfaltet. Mit anderen Worten, das philosophisches Nachdenken fragt – immer noch – jeweils ganz konkret nach dem Wahren, dem Guten und dem Schönen.

In der Philosophischen Praxis lade ich dich dazu ein, dass wir uns im Gespräch miteinander fragend und betrachtend dem Leben als deinem Leben zuwenden und es als bewusst zu übernehmendes menschliches Leben in diesem Sinne wahrhaft ernst nehmen. Dazu gehört, dass wir durch kritisches Hinterfragen des scheinbar Selbstverständlichen dieses Leben zunächst erst einmal frag-würdig werden lassen, um es vor dem Hintergrund geschichtlicher Variationen in seiner Eigentümlichkeit in den Blick zu bekommen. Mit Blick auf dein Leben in all seinen relevanten Dimensionen fragen wir zusammen danach, was dein eigenes Leben in seinem Sosein ausmacht, fragen nach seiner Richtung, seinem Sinn. Uns in dieser Weise Rechenschaft über unser Leben abzulegen, ist schon an sich Sinn stiftend und kann uns, so wie ein Roman, der nichts beschönigt, sondern einfach nur aufzeigt, uns unser jeweiliges Leben in seiner ihm eigentümlichen Schönheit sehen lassen. Ebenso vermag es uns Klarheit darüber zu verschaffen, was uns wirklich wertvoll und wichtig ist, und uns somit Orientierung darüber zu geben, wie wir unser Leben letztlich leben wollen, sowie letztlich die absolute Leidenschaft in uns zu wecken, dieses wünschenswerte Leben dann auch wirklich zu wählen.

Ich lade dich herzlich ein, dich auf diesem Wege zu begleiten und zu unterstützen. Sei mir willkommen!

Ort und Preise

Bei Fragen oder Interesse an einer kostenfreien Erst-Sitzung nimm gerne Kontakt mit mir auf.